Ein Impressum ist pflicht!

Jede Webseite benötigt ein Impressum

Dem Wunsch einer eigenen Webseite oder gar eines eigenen Online-Shops nachzukommen, ist heutzutage nicht allzu schwer. Der vernünftiger Anbieter für den Webspace ist nach kurzer Recherche schnell gefunden, die Webseite mit ein bisschen Glück & Geschick schnell startklar und für die breite Öffentlichkeit einsehbar. Doch genauso schnell, wie die eigene Internetpräsenz mit „Do-it-yourself“ eingerichtet wurde, kann unter Umständen auch eine unangenehme Abmahnung im Briefkasten landen. Was in diesem Beispiel ein wenig überspitzt dargestellt wird, ist heutzutage bei einem fehlendem Impressum oder Disclaimer durchaus realistisch.

Aber was hat es mit diesen Begriffen überhaupt auf sich?

Das Impressum an sich oder auch Anbieterkennzeichnungspflicht, wie es nach deutschem Telemediengesetz genannt wird, muss demnach zwingend Teil des Online-Auftritts sein, sobald damit geschäftsmäßig eine Nutzung angeboten wird. Dabei müssen gewisse Pflichtangaben über die natürliche oder juristische Person abgedeckt werden. Je nach Personengruppe sind weitere Angaben erförderlich. Wenn diese Informationen dann noch so platziert werden, dass sie leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sind (Stichwort: 2-Klick-Regel), ist die durch das Recht geforderte Auszeichnungspflicht erfüllt.

Online-Recht

Ein Impressum ist Pflicht! © AllebaziB – Fotolia.com

Umfangreicher wird es hingegen beim Disclaimer oder Haftungsausschluss, wie er zu Deutsch übersetzt auch genannt wird. Manchmal in Kombination mit Impressum zusammen aufgeführt, was nach aktuellen Bestimmungen nicht rechtmäßig ist. Das Impressum und der Haftungsauschluss müssen separat aufgeführt werden. Beim Haftungsauschluss handelt es sich im Wesentlichen um ein Mittel verschiedene Punkte seiner Webseite zu rechtlich klären. Darunter fallen Dinge wie die Distanzierung von angebotenen Inhalten, Verweisen zu Links, urheberrechtliche Aspekte, Datenschutz und Hinweise zu verwendeten Diensten anderer Anbieter wie beispielsweise Social Widgets von Facebook, Twitter, Google+ & Co.

Werden Informationen hierbei außer Acht gelassen oder haben sich eventuell Fehler im Impressum eingeschlichen, steigt die Gefahr einer Abmahnung enorm. Denn durch die rechtliche Regelung ist es für den spezialisierten Anwalt ein Leichtes den Seiteninhaber dafür zu belangen. Aufgrund dieser Tatsache ist man gut beraten sich für diesen Abschnitt seiner Webseite etwas mehr Zeit zu nehmen und alles noch mal auf seine Richtigkeit zu prüfen. Sollte dabei das tiefere Verständnis für die Formulierungen fehlen, werden mittlerweile auch Vorlagen und Generatoren im Internet angeboten. Einen guten „Impressum-Generator“ findet man beispielsweise auf der Seite eRecht24.de. Mit Hilfe des Impressum-Generator lassen sich oftmals alle Unstimmigkeiten beseitigen.

Gerne sind auch wir Ihnen mit unserem know-how behilflich. In speziellen Fällen kann Ihnen auch ein Fachanwalt für Internetrecht aus unserem Partnerpool weiterhelfen – denn eine Garantie für die Rechtssicherheit Ihres Impressum und Disclaimer kann Ihnen einzig und allein ein Rechtsanwalt geben.

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11. Januar 2014
Ein Impressum ist pflicht!